Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen des Stadtteils.

Der erste Bürgerentscheid der Stadt Koblenz ist knapp gescheitert. Das nötige Quorum wurde nicht erreicht - die Wahlbeteiligung war recht gering. Ob die Stadt neue Ortsbezirke mit eigenen Ortsvorstehern und -beiräten bekommt, werden jetzt andere entscheiden.

Rund 87.000 Koblenzer waren am Sonntag zur Wahl aufgerufen. Sie sollten darüber entscheiden, ob sie künftig neue Ortsbezirke haben wollen. Damit die Abstimmung gültig gewesen wäre, hätten mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten für die Frage stimmen müssen oder 15 Prozent hätten dagegen stimmen müssen - das wären 13.131 Stimmen für eines der beiden Lager gewesen. Zwar gaben 21 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab (18.414 Koblenzer). Aber kein Lager erhielt die erforderlichen 13.131 Stimmen.

Nach vorläufigem Endergebnis stimmten 5.655 Bürger mit "Ja", 12.680 mit "Nein". Damit ist das Quorum gescheitert. Nun muss der Stadtrat über neue Ortsbezirke entscheiden.

Darüber wie sinnvoll Ortsbezirke sind, wurde in den vergangenen Wochen heftig diskutiert. In acht Stadtteilen gibt es in Koblenz bereits einen Ortsbeirat - nämlich in den zuletzt eingemeindeten Orten. Bei dem Bürgerentscheid ging es um elf neue Bezirke.

Bei der nächsten Kommunalwahl könnten Anwohner, falls der Stadtrat für Ortsbezirke stimmt, dann einen Ortsvorsteher und Beirat bestimmen. An die könnten sich die Bürger dann mit ihren Problemen wenden. Kritiker bemängeln, dass die Beiräte keine Entscheidungsmacht haben und die Stadtverwaltung nur beraten. Zudem seien die neuen Ortsbezirke teuer. Die Stadt rechnet mit Kosten von insgesamt etwa 1,1 Millionen Euro pro Jahr.

(Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rp/koblenz/wahlbeteiligung-sehr-niedrig-buergerentscheid-in-koblenz-gescheitert/-/id=1642/did=21340848/nid=1642/1q19j9i/index.html)

Wie in den vergangenen Jahren, soll Koblenz am Samstag, 17. März 2018 im Rahmen des Dreck-weg-Tages von wilden Müllablagerungen befreit werden und sich den Bürgern und Besuchern attraktiv zeigen.

Daher lädt der Kommunale Servicebetrieb Koblenz alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und Kindergärten ein, sich an dieser Kampagne für eine saubere Stadt zu beteiligen.

Gerade jetzt in der vegetationslosen Zeit werden wilde Müllablagerungen für jeden sichtbar und stören das Allgemeinbild ungemein. Ein Ärgernis für jeden Anwohner, Spaziergänger und Gast.

Selbstverständlich stellt der Servicebetrieb wieder Container, Abfallsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Und natürlich gibt es für jeden Helfer am 17. März 2018 ein Lunchpaket, um verlorene Kräfte wieder zu mobilisieren.

Der Ortsring hat sich auch in diesem Jahr bereit erklärt, die Aktion für Ehrenbreitstein zu koordinieren.

Wenn Sie mitmachen möchten, dann schreiben Sie uns bitte unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder rufen Sie unter 0261-39410899 bei Herrn Ferrari an.

 

 

Café Philosophique am Sonntag den 04.03.2018 um 17.00 Uhr zum Thema: Technik und Philosophie - ein Widerspruch?

Liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie,

 

das nächste Café Philosophique findet am 04.03.2018 von 17.00 bis 19.00 Uhr in Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in Koblenz-Ehrenbreitstein statt. Dazu möchte ich Sie und Ihre Freunde ganz herzlich einladen.

 

Ich freue mich sehr, dass wieder Markus Melchers eigens für die Moderation anreisen wird. Er springt spontan ein für Birgit Baumann, die wegen einer Erkrankung nicht moderieren kann.

 

„Ungeheuer ist viel und nichts ungeheurer als der Mensch“ lässt bereits Sophokles im Drama „Antigone“ den Chor sprechen und weist damit auf die große Macht des Menschen hin, die Naturkräfte zu nutzen und sich ihrer zu bedienen. Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit des Menschen warfen bereits in der Renaissance die Frage auf, ob der Mensch über das technische Können zu definieren sei. Und in der Epoche der Aufklärung löste La Mettrie mit seinem Buch „Der Mensch eine Maschine“ einen Skandal aus: eine Kränkung des menschlichen Selbstbewusstseins.

 

Und wie ist es heute? Passen Technik und Philosophie zusammen, oder stellen sie gar einen Widerspruch dar?

 

Diese und viele andere Fragen würde Markus Melchers gerne mit Ihnen in der nächsten Veranstaltung diskutieren.

 
 
   

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter  www.cafe-philo.de

 

 

 

 

Panoramen

Das Wort "Panorama" beinhaltet die Begriffe Pan : Alles und horama : sehen. Das Panorama zeigt Bekanntes und Unbekanntes, umfassend und in neuer Sicht. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stillt das Panorama die "Sehsucht" und das Fernweh der Massen. Rundpanoramen und bewegte Länspanoramen bieten eine vergleichsweise günstige Alternative zum teuren Reisen.

Auch vom Rhein existiert ein Rundpanorama von dem heute noch zwei Tafeln erhalten sind.
Diese Art des Panoramas verliert mit Einzug des Films ihren Reiz. Das typische Rheinpanorama aus der Vogelperspektive erfreut sich jedoch nach wie vor großer Beliebtheit.


Rheinpanoramen

Zu Beginn des Rheintourismus‚ Anfang des 19. Jahrhunderts, gibt es nur eine Möglichkeit ein bleibendes Andenken der Rheinlandschaft zu schaffen. Rheinufer, Orte und Sehenswürdigkeiten müssen gezeichnet werden. Die Originalzeichnungen dienen als Druckvorlage für eine Vielzahl von Rheinpanoramen, auch in kleinerem Format zum Mitnehmen, als Reiseführer für den gebildeten Reisenden, der die vorüberziehende Landschaft nicht nur genießen, sondern auch benennen will.

Das klassische Rheinpanorama, das "Vogelschaupanorama", blickt von oben auf eine fortlaufende, reliefartig dargestellte Flusslandschaft. Traditionell begleiten die Panoramen den Reisenden rheinabwärts von Mainz nach Köln.

Auch heute bietet jeder Kiosk am Rhein Rheinpanoramen in allen Sprachen an; auch in Japanisch und Russisch. Das Titelblatt wird dem Zeitgeschmack angepasst, die Panoramen selbst bleiben oft fast unverändert.


Vogels "Panorama des Rheins"

Um 1830 beauftragt der Frankfurter Unternehmer die zwei Zeichner Johann Fürchtegott Dielmann und Jakob C. Becker ein Panorama des Rheins anzufertigen. Die Zeichnungen sind außergewöhnlich präzise ausgeführt und zeigen den Rhein, seine Ufer, aber auch das, was sich auf dem Wasser bewegt. Orte und Rheinburgen sind in ihrem damaligen Zustand wiedergegeben und stellen ein hervorragendes Zeitzeugnis des Mittelrheins in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dar. Dielmann zeichnet das rechte, Becker das linke Ufer.

Die Originalzeichnungen befinden sich als Schenkung seit ca. 50 Jahren im Rhein-Museum Koblenz. Zeichnungen von Dielmann sind in der Ausstellung zu sehen.

 

Quelle: www.rhein-museum.de

 
Am Sonntag, dem 04. März 18 findet um 17 Uhr im Mutter Beethoven Haus die Generalprobe für den Landeswettbewerb von "Jugend Musiziert" statt.
Der eigentliche Wettbewerb findet vom 15. - 18.03.18 an der Musikhochschule in Mainz statt, um den Kindern und Jugendlichen aber schon einmal die Gelegenheit zum Spielen vor Publikum zu geben, führen die Förderer seit 3 Jahren die Veranstaltung "Debut im MBH" durch.
 
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.